Angetrieben wurde das Umsatzwachstum vor allem durch ein florierendes Geschäft mit der neuen Bewegungssteuerung Kinect für die Xbox 360. Sie hatte sich nach ihrem Marktstart im November binnen 60 Tagen rund acht Millionen Mal verkauft. "Wir sind begeistert darüber, wie die Kunden unsere Produkte zur Weihnachtszeit angenommen haben", sagte Finanzchef Peter Klein.
Der Softwaregigant profitierte zudem von einem regen Verkauf der neuen Bürosoftware Office 2010 an Firmenkunden. Hier betrug der Anstieg 24 Prozent. Die Zahlen deuteten darauf hin, dass US-Unternehmen nach der Rezession wieder mehr für Technologieprodukte ausgäben.
Beim Gewinn konnte das in Redmond ansässige Unternehmen ebenfalls die Erwartungen der Analysten übertreffen. Je Aktie belief sich das Ergebnis im zweiten Geschäftsquartal auf 77 Cent nach 74 Cent im Vorjahreszeitraum. Experten hatten Microsoft lediglich 68 Cent je Dividendenpapier zugetraut.
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