Lotus statt Office

IBM verbannt Microsofts Bürosoftware

Digital
11.09.2009 11:21
Der US-amerikanische IT-Konzern IBM verbannt weltweit Microsofts Bürosoftware von den Computern seiner Mitarbeiter. Die rund 360.000 Angestellten des Konzerns sollten künftig statt des Office-Pakets die hauseigene Software "Lotus Symphony" nutzen, berichtete das "Handelsblatt" am Freitag.

Das sehe eine interne Anweisung der Unternehmensleitung vor, die dem Blatt vorliegt. Bis zum Jahresende sollten IBM-Dokumente im für jedermann lizenzfreien .odf-Format statt mit Microsoft-Formaten wie .doc erstellt werden.

IBM verschärfe damit den Kampf der Softwarehersteller um die Büroarbeitsplätze der Zukunft, berichtete die Zeitung. Zwar sei Microsoft mit einem Weltmarktanteil bei Office von fast 90 Prozent die dominierende Kraft bei Bürosoftware. Konkurrenten wie IBM oder Google griffen das weltgrößte Softwareunternehmen aber immer stärker an - vor allem mit Produkten, die wie IBMs hauseigenes "Lotus Symphony" (siehe Infobox) kostenlos heruntergeladen werden können und frei programmierbar sind.

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