Kritik an Google

Datenschützer reichen Beschwerde gegen Buzz ein

Web
17.02.2010 11:52
Amerikanische Bürgerrechtler haben eine Beschwerde gegen Googles neuen Dienst Buzz eingereicht. Das Zentrum für elektronischen Datenschutz EPIC (Electronic Privacy Information Center) erklärte am Dienstag, der neue Kurzmitteilungsdienst verstoße gegen das US-Verbraucherschutzrecht. Die Kartellbehörde FTC müsse Google daran hindern, Nutzer des E-Mail-Dienstes Goggle Mail automatisch auch bei Buzz zu registrieren, forderten die Datenschützer.

Google war bereits kurz nach dem Start des neuen Angebots am 9. Februar in die Kritik geraten, weil Einträge bei Buzz automatisch auch an sämtliche Mail-Kontakte der Nutzer verbreitet wurden. 

Das Unternehmen hat darauf bereits reagiert: Seit dem Wochenende werden den Buzz-Nutzern ihre E-Mail-Kontaktpersonen nur noch als Bekanntenkreis vorgeschlagen (siehe Infobox). Möglich ist auch, den Dienst ganz abzustellen.

EPIC fordert indes, Google-Mail-Nutzer müssten schon vor ihrer Registrierung um Zustimmung gebeten werden. Nötig sei eine "Opt-In"-Regelung, also eine aktive Anmeldung zu dem neuen Dienst, erklärten die Datenschützer.

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