"Nicht lohnenswert"

AMD will keine Chips für Netbooks anbieten

Elektronik
13.01.2009 10:14
Der US-Chiphersteller AMD hält es nicht für lohnenswert, in den Markt für Mini-Notebooks einzusteigen. Die Geräte würden mit den billigsten Komponenten gebaut, Zulieferer könnten daher kaum Geld verdienen, sagte Vize-Präsident Randy Allen auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas. Marktführer Intel hat derzeit mit seinem Atom-Prozessor großen Erfolg im Netbook-Markt, die vor allem fürs Surfen im Internet gedacht sind.

Der Chip-Hersteller möchte sich vielmehr auf 12 und 13 Zoll große Geräte konzentrieren, für welche die hauseigenen Prozessoren mit der vorläufigen Bezeichnung "Yukon" vorgesehen sind. Die Plattform verbindet einen Prozessor vom Typ Athlon Neo mit einem Grafikchip der AMD-Tochter ATI - entweder integriert (ATI Radeon X1250) oder auf einer eigenen Karte (ATI Mobility Radeon HD 3410).

Ziel sei die Verbindung von hoher PC-Leistung mit hochauflösender Grafik, erklärte AMD-Manager Chris Cloran. Zum Einsatz kommt "Yukon" bei einem neuen ultraportablen Notebook von Hewlett-Packard, dem "HP Pavilion dv2".

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