Di, 21. November 2017

Am letzten Tag

03.11.2017 10:20

Twitter-Mitarbeiter stellte Trumps Account offline

Elf Minuten lang war der Twitter-Account von US-Präsident Donald Trump in der Nacht auf Freitag nicht erreichbar. Wollte man das Konto aufrufen, bekam man stattdessen eine Fehlermeldung zu sehen, wonach die Seite nicht existiere. Der Onlinedienst erklärte später, ein Twitter-Mitarbeiter habe an seinem letzten Arbeitstag das Konto lahmgelegt.

Als Grund für die Deaktivierung des Accounts @realDonaldTrump nannte Twitter zunächst in einer Erklärung einen "menschlichen Fehler" eines Angestellten. "Der Account war elf Minuten lang abgeschaltet, wurde dann wiederhergestellt", hieß es. "Wir untersuchen den Fall weiter und unternehmen Schritte, damit sich dies nicht wiederholt."

Später jedoch teilte Twitter nach weiteren Untersuchungen mit, dass der Account von einem Kundenbetreuer "an seinem letzten Arbeitstag" abgeschaltet worden sein. "Wir betreiben gerade eine volle interne Überprüfung", schrieb Twitter.

41 Millionen Menschen folgen Trump auf Twitter
Trump folgen auf Twitter über 41 Millionen Menschen. Der US-Präsident versteht es sehr gut, das soziale Netzwerk für sich zu instrumentalisieren. Es war schon im Wahlkampf das Herzstück seiner Kommunikation.

Oft haben seine Nachrichten einen aggressiven Tonfall. Immer wieder beschimpft er damit politische Gegner oder ihm unliebsame Medien. Trump selbst hat erklärt, Twitter sei der beste Weg, um seine Botschaften ungefiltert zu verbreiten. Hinter den Kulissen soll es in seiner Partei und in der US-Regierung immer wieder Kritik an Trumps Twitterverhalten geben.

User reagierten mit Humor und Spott
Die plötzliche Abschaltung des Trump-Accounts hatte bei Twitter umgehend für Aufregung gesorgt. Viele Nutzer reagierten später mit Humor und Spott. "Einige von uns haben dies nicht erlebt, können sie den (Account) bitte wieder abschalten?", fragte ein Nutzer. "Nicht alle Helden tragen einen Umhang", lautete eine andere Twitter-Botschaft - wohl eine Anspielung auf Superman.

 krone.at
Redaktion
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