Mo, 20. November 2017

Briten zu WannaCry:

27.10.2017 14:04

Kims Hacker stecken hinter „Cyber-Apokalypse“

Die britische Regierung hat Nordkorea für die Infizierung von hunderttausenden Computern weltweit mit der Schadsoftware "WannaCry" verantwortlich gemacht, IT-Sicherheitsexperten sprachen damals von einer regelrechten "Cyber-Apokalypse". London sei sich dabei "so sicher wie möglich", sagte Sicherheitsminister Ben Wallace am Freitag in der BBC.

Nordkorea hatte die Vorwürfe, die im Zusammenhang mit der "Cyber-Apokalypse" im Frühling bereits zuvor von IT-Experten erhoben worden waren, als "lächerlich" zurückgewiesen.

Hunderttausende Computer lahmgelegt
Im Mai waren rund 300.000 Computer in 150 Ländern von der Schadsoftware mit dem Namen "WannaCry" blockiert worden. Diese legte etwa in Großbritannien zahlreiche Kliniken lahm.

Betroffen waren auch die Deutsche Bahn, der Automobilkonzern Renault, der Telefon-Riese Telefonica und das russische Innenministerium. Als Gegenleistung für eine Behebung der Schäden wurden Zahlungen in der virtuellen Währung Bitcoin verlangt.

Britisches Gesundheitssystem war massiv betroffen
Nach einem am Freitag in London vorgelegten Bericht waren ein Drittel aller Krankenhäuser in England sowie rund 600 Hausärzte betroffen. Dabei hätte der Angriff abgewehrt werden können, wenn die Verantwortlichen des National Health Service (NHS) minimale Sicherheitsanforderungen umgesetzt hätten, heißt es in dem unabhängigen Prüfbericht.

Demnach konnte "Wannacry" bei dem Gesundheitsdienst andocken, weil er mehrheitlich das veraltete Windows 7 ohne Sicherheitsupdates verwendete.

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Redaktion
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