Während des einmonatigen WM-Turniers in den USA, in Mexiko und in Kanada kam es zu einer wahren Lieferdienst-Lawine. Beim Finale wurde elf Prozent mehr bestellt als üblich, einen regelrechten Frühstücks-Wahnsinn gab es beim rot-weiß-roten Aufeinandertreffen mit Gegner Jordanien.
Rollt der Ball im Fernsehen, sitzen die meisten von uns gemeinsam mit Familie und Freunden vor dem Fernseher. Selbst etwas dafür zu kochen, gehört aber eher selten zum Fußballspiel im TV. So auch bei der Fußball-WM, die am Sonntag zu Ende gegangen ist. Für Lieferdienste, wie etwa Foodora, purzelten dagegen bei vielen WM-Spielen neue Bestellrekorde. Zwischen 19 und 21 Uhr, also vor Ankick des Finales Spanien gegen Argentinien, erhielt Foodora etwa elf Prozent mehr Bestellungen als an einem durchschnittlichen Sonntagabend.
Besonders auffällig war der Frühstücks-Wahnsinn zum Auftaktspiel Österreichs gegen Jordanien, das um sechs Uhr morgens angepfiffen wurde. Zwischen sechs und acht Uhr bestellte Österreich um 98 Prozent mehr als am Mittwochmorgen üblich. „Österreichs Spiele haben eindrucksvoll gezeigt, wie stark große Sportereignisse den Alltag und damit auch das Bestellverhalten verändern können“, zeigt sich auch Dragan Milovanovic von Foodora beeindruckt von den Zahlen.
Die Nachfrage stieg nicht nur an klassischen Fußballabenden, sondern selbst bei einem Anpfiff um 6:00 Uhr morgens deutlich.
Dragan Milovanovic, Foodora
Doch was genau bestellten wir während der WM? Den ungewöhnlichen Anstoßzeiten geschuldet, liegen Energy-Drinks an der Spitze, gefolgt von Cola und Bier. Bei der Küche wollten sich viele wohl von den Austragungsländern USA, Mexiko und Kanada inspirieren lassen. Die Kategorie „American“ (Burger, Chicken-Nuggets und Co.) schaffte es auf Platz eins, dicht gefolgt vom ewigen Klassiker Pizza.


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