In Zelle gefunden
Bluttat mit 6 Toten: Verdächtiger begeht Suizid
Der Verdächtige der Bluttat mit sechs Toten in einer Jugendhilfeeinrichtung in Deutschland in Stade ist tot. Wie das niedersächsische Justizministerium am Dienstag in Hannover mitteilte, beging der Mann im Gefängnis Suizid. Hinweise auf ein Fremdverschulden gab es demnach nicht.
Ein Mitarbeiter der Justizvollzugsanstalt entdeckte den Mann den Angaben zufolge am Dienstag gegen 06.05 Uhr bei einer Routinekontrolle in seiner Einzelzelle. Ein Notarzt habe dann um 06.29 Uhr den Tod des Manns festgestellt. Ermittlungen zu den konkreten Todesumständen seien eingeleitet worden.
Der 45-Jährige soll vor drei Wochen in einer Jugendhilfeeinrichtung in Stade im deutschen Bundesland Niedersachsen während eines sogenannten Hilfeplangesprächs sechs Beschäftigte der Einrichtung und des Jugendamts erschossen haben. Hintergrund der Tat war nach Ermittlererkenntnissen mutmaßlich ein Sorgerechtsstreit.
In der Einrichtung waren demnach die drei Monate alte Tochter des Verdächtigen sowie die 34-jährige Kindsmutter untergebracht. Der Mann wurde kurz nach der Tat auf der Flucht festgenommen und befand sich seitdem in Untersuchungshaft.
Berichte über (mögliche) Suizide können bei Personen, die sich in einer Krise befinden, die Situation verschlimmern. Österreichweit gibt es Anlaufstellen, die Rat und Unterstützung im Krisenfall anbieten.
Wenn Sie oder eine Ihnen nahestehende Person sich in einer psychischen Ausnahmesituation befinden oder von Suizidgedanken betroffen sind, wenden Sie sich bitte an die Telefonseelsorge unter der Telefonnummer 142. Weitere Krisentelefone und Notrufnummern finden Sie HIER.

Kronen Zeitung als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen 







Die Kommentarfunktion wurde deaktiviert.