Mo, 20. November 2017

„Black Hornet“

23.10.2017 16:04

Jetzt kommen die Nano-Drohnen für das Schlachtfeld

Bei den britischen Streitkräften sind sie bereits seit vier Jahren im Einsatz, jetzt sollen die winzigen Nano-Drohnen des norwegischen Hightech-Konzerns Prox Dynamics (FLIR) auch die australische Armee unterstützen. Die Aufgabe der "Black Hornet": bei Aufklärungsflügen Informationen sammeln, damit Soldaten nicht unkalkuliert in gefährliche Situationen geraten.

Der Auftrag für Prox Dynamics sei nach einer entsprechenden Ausschreibung der australischen Armee vergeben worden, berichtet der Militärblog "Spartanat". Die Australier reihen sich somit nun in eine Reihe anderer Länder ein, die "Black Hornet"-Drohnen zur Aufklärung verwenden - darunter Großbritannien und Deutschland.

1,6 Kilometer Reichweite, 16 Gramm Gewicht
Die 16 Gramm schweren Drohnen haben einen Rotordurchmesser von zwölf Zentimetern und können bis zu 25 Minuten in der Luft bleiben. Sie verfügen über GPS zur Standortbestimmung und können entweder automatisch Koordinaten abfliegen oder von einem Piloten ferngesteuert werden. Die Reichweite liegt bei 1,6 Kilometern, die Kosten betragen 5000 US-Dollar (rund 4300 Euro) pro Drohne.

Ursprünglich wurden die aus der Hand startenden Drohnen für Such- und Rettungseinsätze konzipiert. Es zeigte sich jedoch schnell, dass sie mit ihrer Wärmebildkamera auch ein taugliches Aufklärungswerkzeug für Soldaten abgeben - etwa, um in Krisengebieten schnell zu überprüfen, ob hinter der nächsten Ecke Feinde lauern. Seit einigen Jahren werden sie nun zunehmend von Streitkräften angeschafft - und in Krisengebieten wie Afghanistan eingesetzt.

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