Technologie soll dafür sorgen, dass man sich bald wieder „reinknien“ kann. Im Operationssaal des Landesklinikums Zwettl steht neuerdings ein ungewöhnlicher Assistent bereit. Der OP-Roboter „ROSA“ (Robotic Surgical Assistant) unterstützt Chirurgen bei Knieoperationen und sorgt für mehr Präzision.
„Seit der Einführung des robotergestützten Systems im März wurden bereits rund 50 Operationen höchst erfolgreich durchgeführt“, erklärt Karl Miedler, Chef der Orthopädischen Chirurgie am Krankenhaus Zwettl.
Einsatz bei Knieprothesen
Zum Einsatz kommt die Innovation vor allem bei der Implantation von Knieprothesen. Für die Patienten bedeute das weniger Schmerzen und mehr Beweglichkeit im Kniegelenk. Die Technologie analysiere die Anatomie der Betroffenen und unterstütze Ärzte dabei, die Prothese möglichst exakt zu positionieren. Auch das umliegende Gewebe könne durch die präzise Arbeitsweise besser geschont werden, heißt es.
Hoher Qualitätsanspruch
„Die Einführung solcher Verfahren unterstreicht den hohen Qualitätsanspruch. Ziel ist es, modernste medizinische Standards mit personenorientierter Betreuung zu verbinden und die Patienten in der Region bestmöglich zu versorgen“, sagt LGA Waldviertel Regionalmanager Andreas Reifschneider.
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