Stündlich 100 Gerichte

Roboter „luca.“ kocht im Krankenhaus frisch auf

Tirol
17.06.2026 18:00

Ab sofort bereitet im neuen „Robo-Bistro14“ im Landeskrankenhaus Hall in Tirol „luca.“ frische Bowls für Mitarbeiter, Patienten und Besucher zu – sieben Tage in der Woche, rund um die Uhr. Die Leistungen des neuen „Kochs“ können sich sehen lassen.

„Ja, was ist denn das?“ – Diese Frage stellten sich am Mittwoch einige im Zuge einer Präsentation im Landeskrankenhaus Hall in Tirol. Im Erdgeschoß von Haus 14 – konkret im Bereich des früheren „Ruetz-Cafes“ – ist auf wenigen Quadratmetern das moderne „Robo-Bistro14“ entstanden. Alle Augen sind dabei auf „luca.“ gerichtet, einen Roboter. Er stellt individuell gewählte Bowls zusammen und gibt diese dann in temperierten Ausgabefächern zur Abholung aus.

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Auf diese Weise können wir unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern rund um die Uhr frisches Essen anbieten.

Wolfgang Markl, Kaufmännischer Direktor KH Hall

„luca.“ arbeitet vollautonom auf rund 3,5 Quadratmetern. Er kann 100 Mahlzeiten pro Stunde zubereiten und dabei aus 18 Zutaten wählen. Dabei kommt er ohne Starktstrom- oder Wasseranschluss aus. Verarbeitet werden frische Zutaten, die stets nachgefüllt werden.

100 Mahlzeiten pro Stunde bereitet „luca.“ zu.
100 Mahlzeiten pro Stunde bereitet „luca.“ zu.(Bild: Krone-Collage/Tirol Kliniken)

Mehr als 400 Vorschläge seitens der Angestellten
Den Namen des Bistros haben die Beschäftigten selbst gefunden. Bei einem internen Wettbewerb gingen rund 400 (!) Vorschläge ein.

Der Roboter arbeitet auf einer Fläche von 3,5 Quadratmetern.
Der Roboter arbeitet auf einer Fläche von 3,5 Quadratmetern.(Bild: Tirol Kliniken)

Die Vorteile bringt Wolfgang Markl, Kaufmännischer Direktor des Landeskrankenhauses Hall in Tirol, klar auf den Punkt: „Mit diesem neuen Bistro können wir unserem Team rund um die Uhr hochwertiges, frisch zubereitetes Essen von regionalen Lieferanten anbieten – gerade im Nachtdienst war das bisher kaum möglich. Davon profitieren ebenso unsere Patientinnen und Patienten sowie Besucherinnen und Besucher.“

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Es zeigt, wie innovative Technologien ganz konkret zur Verbesserung des Klinikalltages beitragen können.

Cornelia Hagele

„Diese Technologie trägt zur Verbesserung bei“
Auch die zuständige Gesundheits-Landesrätin Cornelia Hagele (ÖVP) sieht in diesem Projekt einen Mehrwert: „Es zeigt, wie innovative Technologien ganz konkret zur Verbesserung des Klinikalltages beitragen können. So verbessern wir die Rahmenbedingungen für unsere Beschäftigten und stärken die Qualität der Versorgung.“

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