In den Wiener Hq7 Studios in Simmering sind am Donnerstagabend die österreichischen Filmpreise vergeben. Als große Sieger gingen „Perla“ und das intensive Unfalldrama „Vier minus drei“ hervor. Die Gala selbst lockte viele Stars an, die gemeinsam feierten und parlierten.
Endlich wieder feiern und die Qualitäten des heimischen Films hochhalten – das war das Credo in den Simmeringer Hq7 Studios, wo am Abend die österreichischen Filmpreise verliehen wurden. Die Vorjahreszeremonie wurde vom tragischen Amoklauf in Graz überschattet und rückte die Prioritäten gerade – dieses Mal ging es aber ganz um Kultur, Glanz und Glamour.
Der erwartete Abräumer des Abends war „Perla“ von der slowakisch-österreichischen Regisseurin und Drehbuchautorin Alexandra Makarová. Bei 13 Nominierungen wurde der Top-Favorit schlussendlich mit acht Preisen ausgezeichnet. Darunter jenen für den „besten Film“ und dazu noch Simon Schwarz für die „beste männliche Hauptrolle“. Zudem räumte man auch in den Kategorien, Kamera, Sound und Kostüm kräftig ab.
Nicht minder erfolgreich das intensive Unfalldrama „Vier minus drei“ – fünf Auszeichnungen bei ursprünglich acht Nominierungen können sich sehen lassen. Valerie Pachner bekamm die Statuette für die „beste weibliche Hauptrolle“, Adrian Goiginger für die Regie und Robert Stadlober für die „beste männliche Nebenrolle“. Überzeugt wurde die Jury auch vom erstickend schweren Drehbuch von Senad Halilbašić.
Doch wo Gewinner, da naturgemäß auch Verlierer. Auf acht Nominierungen kam auch Andreas Prochaskas schräger Body-Horror „Welcome Home Baby“, musste sich schlussendlich mit dem Preis für das „beste Maskenbild“ zufrieden geben. In der besten weiblichen Nebenrolle war Elke Winkens in „How To Be Normal ...“ zu sehen.
In Feierlaune zeigten sich u. a. auch Stefan Ruzowitzky, Michael Maertens, Franz Novotny, Kathrin Beck und Mercedes Echerer.
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