Österreichs Golf-Star Sepp Straka hat gleich zum Auftakt der US Open in Southampton auf Long Island die Tücken des Platzes im Shinnecock Hills Golf Club zu spüren bekommen!
Der 33-Jährige kam am Donnerstag bei böigem Wind auf dem Dünen-Linkskurs zu einer 72er-Runde (2 über Par) und hat am Freitag nun einigen Druck, den Cut zu schaffen. „Bei den Bedingungen Golf zu spielen, da wirst du nicht viele Birdies machen. 2 über ist ein sehr gutes Score heute „, meinte Straka danach.
Respektables Finish für Straka
Straka kam nicht gut in seine sechsten US Open, die zunächst vom Nebel heimgesucht wurden. Dem Weltranglisten-19. unterliefen auf dem anspruchsvollen Platz beim dritten Major-Turnier des Jahres gleich zwei Doppelbogeys sowie zwei weitere Schlagverluste. Dafür legte der gebürtige Wiener ein respektables Finish hin und spielte auf seinen letzten sieben Löchern vier Birdies.
„Ärgern tut man sich auch genug da draußen!“
Damit wahrte der zweifache Ryder-Cup-Champion die Chance auf den Sprung ins Wochenende. „Der Platz ist so schon schwer genug. Mit dem Wind noch dazu ist es wirklich schwer. Man kann Schläge spielen, die man normalerweise nicht spielt, das macht schon Spaß. Aber ärgern tut man sich auch genug da draußen“, lautete Strakas Fazit bei Sky.
Auch die Topstars taten sich mit den Bedingungen des Kurses in den Hamptons schwer. Die Nummer 1 Scottie Scheffler bilanzierte wie Straka oder seine US-Landsleute Cameron Young und Patrick Reed mit einer 72. Scheffler hat diese Woche den Karriere-Grand-Slam im Visier. Titelverteidiger J.J. Spaun hatte gar eine 77 auf seiner Scorekarte stehen. Der Nordire Rory McIlroy kam ebenso mit einer 69 (1 unter Par) ins Clubhaus wie der Schwede Ludvig Aberg. Von den frühen Flights erwischte Sam Stevens (USA) den besten Start mit einer 68.
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