Die Qualitäten des klassischen 308ers haben wir bereits in einem Test abgeklopft (siehe Infobox), der SW punktet natürlich mit den raumgreifenden Möglichkeiten der beinahe Van-artigen Karosserie.
Von oben kommt viel Licht durch das optionale 1,68 m² große Glasdach, von hinten zwischen 573 und 1.736 Liter Gepäck, je nachdem, ob und wie viele der drei Sitze in der zweiten Reihe umgeklappt werden. Legt man auch noch den Beifahrersitz flach, kann bis zu 3,10 Meter langes Ladegut verstaut werden. Die Panoramaheckscheibe lässt sich übrigens separat öffnen.
Die Sitze in Reihe zwei sind als leicht ausbaubare Einzelsitze derselben Größe ausgeführt, was eine Vielzahl von Anordnungsmöglichkeiten erlaubt. Wenn man bei der Siebensitzer-Konfiguration mit zwei spezifischen Zusatzsitzen in der dritten Reihe alle Fondsitze umklappt, entsteht ein flacher Ladeboden für hohen Ladekomfort. Pfiffiges Detail: Eine der Kofferraumleuchten verwandelt sich bei Bedarf in eine Taschenlampe.
Je nach Bedarf oder Wunsch kann jeder Sitz der zweiten Sitzreihe auf den linken oder rechten Platz in der dritten Sitzreihe montiert werden. Außerdem sind zwei spezielle Zusatzsitze für die dritte Sitzreihe erhältlich, die nur dort montiert werden können.
Der 308 SW ist 4,50 m lang und somit nur 7 cm länger als sein Vorgängermodell 307 SW. Der Radstand beträgt 2,708 m, also 10 cm mehr als bei der Limousine. Der Überhang am Heck misst 866 mm (33 mm mehr als beim 307 SW). Wie die Limousine fällt auch der 308 SW mit 1,815 m ziemlich breit aus. Inklusive der Seitenleisten ist er somit 53 mm breiter als der 307 SW.
Die Motorisierungen entsprechen denen des bekannten 308.
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