"AKILL" arbeitete aber nicht allein. Der Teenager soll weltweit eine ganze Bande von Computerhackern dirigiert haben, mit Schwerpunkten in Neuseeland, den Niederlanden und den USA. Zusammen erstellten sie ein so genanntes Spybotnet und benutzen die gehackten Computer zum Verteilen der Malware.
Der Teenager wird unter anderem verdächtigt, hinter dem Virus zu stecken, der das Computersystem der Universität von Philadelphia infizierte und lahm legte. "Er ist sehr clever", sagte der Chef der Abteilung für Computerkriminalität, Maarten Kleintjes. "Er ist einer der Weltbesten bei der Entwicklung dieser Art von Software."
Weil AKILL zum Tatzeitpunkt noch minderjährig war, drohen ihm maximal zehn Jahre Haft in Neuseeland. Der junge Mann wurde auch nicht in Untersuchungshaft genommen. Weil die Polizei noch nicht genügend Beweise für eine Anklage zusammen hat - die Spuren hat der Teenager sehr gut verwischt -, kam AKILL wieder auf freien Fuß. "Ich bin mir sicher, dass wir sehr bald wieder mit ihm sprechen werden", so Kleintjes.









Kommentare
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.