30.12.2018 09:00 |

„Schmerzensschreie“

Wenn die Festplatte aus dem letzten Loch pfeift

Ein leises Surren und ein gelegentliches, kaum wahrnehmbares Klicken - viel mehr Geräusche sollte eine Festplatte während ihrer Arbeit nicht von sich geben. Wenn doch, dann ist es meist nur mehr eine Frage der Zeit, bis sich die Festplatte und mit ihr alle Daten für immer verabschieden. Um das menschliche Gehör für solche Störungen zu sensibilisieren, haben die Datenretter des US-Unternehmens Data Cent „Schmerzensschreie“ geschundener Harddiscs auf ihrer Website veröffentlicht.

Durchschnittlich mit 7200 Umdrehungen pro Minute arbeiten aktuelle Festplatten. Zu hören bekommt man von den Lese- und Schreibvorgängen meist jedoch nicht mehr als ein leises Rauschen und Surren. Dass Festplatten aber auch ganz anders klingen können, demonstrieren die Datenretter von Data Cent auf ihrer Website (datacent.com/hard_drive_sounds.php), wo sie Hörproben von defekten Laufwerken namhafter Hersteller zur Verfügung stellen. Da gibt der für den Antrieb verantwortliche Elektromotor den Geist auf, der Schreib- und Lesekopf schrammt über die sensiblen Datenscheibe oder verhakt sich unter großem Getöse sogar gleich ganz in Letzterer. 

Entsprechendes Anschauungsmaterial liefern auch die Datenrettungs-Spezialisten von Stellar Information Technology: In mehrere YouTube-Videos zeigen sie, wie es klingt und aussieht, wenn der Schreib- und Lesekopf festhängt, auffällige Klickgeräusche produziert oder über die Platte schrammt:

Daten sichern
Wer die Fräs- und Klack-Geräusche auch bei seiner Festplatte bemerkt, muss sich auf das Schlimmste gefasst machen: den Tod der Harddisk. Um den Verlust wertvoller und wichtiger Daten zu verhindern, sollte daher so schnell wie möglich mit der Datensicherung begonnen werden. Noch besser aber ist, um auf Nummer sicher zu gehen, den Rechner auszuschalten und damit zu einem Experten zu gehen.

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