Gut gemeint

300 Notebooks für Schule ohne Strom

Elektronik
02.07.2007 10:26
Die gemeinnützige Gesellschaft One-Laptop-Per-Child (OLPC) hat es sich zur Aufgabe gemacht, Kinder in Entwicklungsländern mit Notebooks zu versorgen. So geschehen auch in der Galadima-Volksschule in der nigerianischen Hauptstadt Abuja. Einen Haken gibt es aber: Die Schule verfügt über keinerlei Stromversorgung.

Das Gegenteil von gut ist gut gemeint. So lässt sich die großzügige Spende der OLPC-Hilfsorganisation an die Volksschule wohl am besten beschreiben. 300 nigelnagelneue Laptops wanderten an die Schule in der nigerianischen Hauptstadt - sehr zu Freude der dort lernenden Schüler. "Wir konnten durch das Internet surfen und waren sehr glücklich", beschreibt der sechsjährige Juliet Onah das Arbeiten mit den Computern.

Die Freude war allerdings nur von kurzer Dauer. Nach wenigen Stunden, als die Akkus der Notebooks den Geist aufgaben, starrten die Schüler nämlich auf schwarze Bildschirme. Der Grund: Die Schule hängt nicht am Stromnetz und auch in den privaten Haushalten verfügen die Schüler oftmals nur wenige Stunden pro Tag über Strom.

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