10.01.2007 14:23 |

Klein, aber "Oqo"

Der kleinste Vista-fähige Mini-PC der Welt

Der kleinste Vista-fähige Mini-PC der Welt sorgt derzeit auf der Consumer Electronics Show in Las Vegas für Aufsehen. Fasziniert von dem hosentaschengroßen Wunderding zeigt sich unter anderem Bill Gates, der die Präsentation in seine Keynote einfließen ließ. Als Hersteller fungiert das US-basierte Unternehmen Oqo, das mit dem gleichnamigen Vorgängermodell bereits 2004 den Markteintritt wagte.

Der nun vorgestellte Nachfolger "Oqo Model 02" (siehe Infobox) wartet mit einer komplett überarbeiteten Tastatur, verbesserten Bildschirmeigenschaften und einer vier Mal schnelleren Leistung auf.

Beim Prozessor greifen die Entwickler dabei auf einen VIA C7-M mit 1,2 bzw. 1,5 Gigahertz Taktung zurück, der auch in anderen Ultra Mobile PCs zum Einsatz kommt. In der Top-Ausstattung ist das Gerät mit einer 60-Gigabyte-Festplatte und einem Gigabyte RAM ausgestattet. Neben dem überarbeiteten Keyboard, das von US-Medien als intuitiv bedienbar und hochwertig beschrieben wird, will Oqo vor allem mit einem verbesserten 5-Zoll-Display punkten.

Dieses ist mit einer sechsfach höheren Strahlkraft als das Vorgängermodell ausgestattet und bietet eine native Auflösung von 800 mal 480 Pixel, die sich auf bis zu 1.200 mal 720 Pixel interpolieren lässt. Für die verlustfreie HD-Ausgabe von Bild und Ton sorgt zudem ein HDMI-Ausgang, mit dem Auflösungen von bis zu 1.920 mal 1.200 Pixel unterstützt werden.

Die unterschiedlich ausgestatteten Variationen des Modells 02 sollen noch im ersten Quartal auf den Markt kommen und sind in den USA zwischen 1.500 und 2.000 Dollar angesiedelt. Wann und zu welchem Preis das Gerät auch in Europa erhältlich sein wird, steht derzeit noch nicht fest. (pte)

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