Ein Hühnerbetrieb in Gaspoltshofen (OÖ) wurde erneut von Kriminellen heimgesucht. Die Beute der Langfinger beläuft sich auf 150 Euro. Nun will der Landwirt mit Videoüberwachung den Dieben auf die Spur kommen.
Eier weg statt Eier gelegt – was wie ein schlechter Scherz klingt, wird für den Hühnerbauern Gerold Sterrer zum Dauerärger. Wochenende für Wochenende wiederholen sich Diebstähle in seinem kleinen Selbstbedienungsladen. Dieser wird täglich mit 500 frischen Eiern bestückt – gedacht ist dieser „Service“ eigentlich für die Einheimischen aus Gaspoltshofen. „Unter der Woche kommen eigentlich nur Leute aus dem Ort, da ist das kein Problem. Wir machen das gern, aber irgendwann hört sich der Spaß auf“, äußert Gerold Sterrer seinen Frust gegenüber der „Krone“. Denn am Wochenende kämen Leute aus Linz, Wels oder Gmunden, um seine Ware zu stehlen.
Videoüberwachung wird installiert
Jetzt zieht der Hühnerbauer die Konsequenzen: Künftig sollen am Vorplatz Videokameras installiert werden, die das Kennzeichen der Diebe aufnehmen. Der Laden sei jeden Tag 24 Stunden offen, jene, die die Ware abholen, parken direkt davor. „Ich will nicht einmal pro Woche auf die Polizeiwache fahren – die Zeit hab ich nicht. Die Kameras sollen einfach abschreckend wirken. Wir appellieren an die Fairness“, so Sterrer.
Ich will nicht einmal pro Woche auf die Polizeiwache fahren – die Zeit hab ich nicht.
Hühnerbauer Gerold Sterrer
25 Cent verlangt Sterrer pro Ei
150 Euro mache der Betrug regelmäßig aus. Für den Landwirt im Prinzip keine große Sache. Dennoch sei es ärgerlich. Um 25 Cent werde ein Ei angeboten – weit unter dem Preis, den man im Handel berappen müsse. Sterrer: „Mir geht es darum, dass sich die Leute vom Ort Eier holen können.“
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