10.000 Leute brauchte die Software-Company hauptsächlich deswegen, weil sie Vista nach den alten Regeln produzieren und vertreiben wollte. Vista kommt als Komplettprodukt auf einer DVD, der Kunde schiebt diese in seinen PC, verbringt eine Stunde mit der Installation und hat seinem PC danach einer Radikalveränderung unterzogen. In Zukunft soll das nicht mehr so laufen.
Entweder werden Betriebssysteme nach Vista nur noch eine Plattform sein, auf die der Kunde Software von Drittanbietern setzt oder – und das halten die meisten für wahrscheinlicher – die Programme werden nicht mehr auf dem PC zuhause gespeichert sein, sondern auf einem Server und via Internet benutzt.
Bis dahin muss Microsoft versuchen, die verjubelten 10 Milliarden erst einmal wieder hereinzuspielen. Für Vista sieht's derzeit nämlich nicht gerade rosig aus - nur wenige XP-User wollen umsteigen.
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