Mo, 25. Juni 2018

Samsung macht ernst

12.12.2016 11:55

Update soll Note 7 in den USA "unschädlich" machen

Seit Anfang September können Kunden in den USA Samsungs wegen Explosions- und Brandgefahr in Verruf geratenes Galaxy Note 7 umtauschen. Doch so mancher Besitzer wehrt sich beharrlich dagegen und hält an dem Smartphone fest, weshalb Samsung den Geräten nun per Update den Garaus machen will.

93 Prozent aller betroffenen Geräte in den USA seien bereits zurückgegeben worden, teilte der südkoreanische Elektronikkonzern auf seiner Website zum Umtauschprogramm mit. Die noch ausstehenden Smartphones sollen ab dem 19. Dezember per Update "unschädlich" gemacht werden.

Schon bisher hatte Samsung die Ladekapazität der Geräte auf 60 Prozent beschränkt, um eine Überhitzung des Akkus zu vermeiden. Durch das Software-Update sollen die noch verbliebenen Galaxy-Modelle nun gänzlich am Aufladen gehindert und damit unbrauchbar gemacht werden.

Verizon will Update nicht ausliefern
Das Problem der explodierenden Akkus könnte damit aus der Welt geschafft sein, doch leider hat Samsung die Rechnung ohne den US-Mobilfunkanbieter Verizon gemacht. Dieser teilte nämlich mit, das Update während der Weihnachtsfeiertage und damit Reisezeit nicht an seine Kunden weiterzugeben.

Zu groß sei die Gefahr, dass Nutzer, die kein anderes Gerät hätten, in Notsituationen nicht mehr die Familie oder Ärzte kontaktieren könnten, hieß es zur Begründung. Das Unternehmen betonte, Kunden über die Notwendigkeit, die Geräte sofort stillzulegen und zurückzugeben, informiert zu haben.

Sebastian Räuchle
Sebastian Räuchle

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