29.09.2016 07:05 |

Schaffen sie das?

VW I.D.: Spaciges E-Auto für neue VW-Identität

VW setzt alles dran, den Dieselqualm aus dem Markenimage zu bekommen - und präsentiert auf dem Pariser Autosalon das erste dezidierte Elektroauto des Konzerns. Jedenfalls das Concept Car dessen oder, wie es im VW-Sprech heißt, als ikonenhafte Designstudie namens "I.D.". Das Serienfahrzeug soll dereinst mit 170 PS bis zu 600 Kilometer weit fahren können.

Beeindruckend ist das Platzangebot, "Open Space" nennen sie das Innenraumkonzept in Wolfsburg. Auf der Grundfläche eines VW Golf bietet der I.D. im Innenraum so viel Platz wie ein VW Passat. Das wird dadurch möglich, dass das ganze Auto auf den Elektroantrieb ausgelegt ist und der kleine Motor an der Hinterachse nicht viel Platz benötigt. Die Batterien liegen - auch für den Schwerpunkt günstig - unter dem Fahrzeugboden.

Der I.D. soll der erste Vertreter einer neuen Elektroauto-Generation des VW-Konzerns sein, der auf dem Modularen Elektrifizierungsbaukasten (MEB) basiert, und ab dem Jahr 2020 parallel zum Golf angeboten werden.Bereits fünf Jahre später will VW eine Million E-Autos pro Jahr verkaufen!

Doch der VW I.D. kann noch mehr. Ab 2025 soll der autonome Fahrmodus "I.D. Pilot" freigeschaltet werden, dann zieht der I.D. sein Multifunktionslenkrad im Cockpit automatisch ein. Außerdem soll der Stromer über einen neuen Delivery Service Pakete empfangen können.

I.D. ist dabei nicht nur der Name des Fahrzeugs, sondern ein Hinweis darauf, dass VW-Kunden künftig eine eigene ID bekommen sollen, über die sich jeder VW auf die jeweiligen Wünsche einstellen soll. Aus der VW-Cloud kommen dann Daten für Klimaanlage, Musik, Kontakte usw.

13. Konzernmarke bietet Mobilität
Volkswagen will bis 2025 zu den führenden Anbietern bei Mobilitätsdiensten gehören und Marktführer in Europa werden. Dazu kündigte VW-Chef Matthias Müller die Einführung von Konzernmarke Nummer 13 an. Neben der Vermittlung von Fahrdiensten wird gemeinsam mit dem Partner Gett bereits an eigenen Shuttle-Angeboten und Sharing-Konzepten für die urbane Mobilität gearbeitet. "Perspektivisch gesehen könnten wir auch eigene, selbstfahrende Shuttleflotten betreiben, wenn das autonome Fahren in der Stadt in Serie geht", sagt Matthias Müller. Und weiter: "Künftig wird längst nicht mehr jeder ein eigenes Auto besitzen. Aber jeder kann auf die eine oder andere Art Kunde von Volkswagen sein - weil wir für Mobilität in einem viel umfassenderen Sinne als heute sorgen werden."

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