Rechnungen gefälscht

Gauner kassierten direkt bei US-Telefonkunden ab

Elektronik
09.08.2016 08:53

Der US-Telefonkonzern AT&T muss seine Kunden für betrügerische Abrechnungen entschädigen. Einem Teil der Kunden seien pro Monat neun Dollar für eine nicht existente "Servicegebühr" berechnet worden; das Geld sei direkt in die Taschen von Gaunern mit Verbindungen ins Drogenmilieu geflossen. Die Telekommunikationsbehörde FCC setzte die Entschädigungs- und Strafsumme am Montag auf insgesamt 7,5 Millionen Dollar fest.

Hinter dem Betrug stehen den Angaben zufolge zwei Unternehmen aus der Region Cleveland, die für den Konzern die Rechnungen ausstellten. "Telefonkonzerne wie AT&T haben die Pflicht sicherzustellen, dass von Drittparteien ausgestellte Rechnungen legitim sind", erklärte die FCC. "Eine Telefonrechnung sollte nicht Drogenhändlern und Geldwäschern dienen."

Der Betrug war durch Ermittlungen der Drogenbekämpfungsbehörde DEA aufgeflogen. Die FCC verhängte nach eigenen Angaben in den vergangenen fünf Jahren mehr als 30 Strafmaßnahmen gegen Telefonkonzerne wegen falscher Rechnungen.

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Elektronik
09.08.2016 08:53
Loading
Kommentare Banner - Die Stimme Österreichs

Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.

Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.

Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.

Top 3
Kostenlose Spiele
Vorteilswelt

Magazine der Kronen Zeitung