Mi, 15. August 2018

"Missverständnis"

01.03.2016 07:22

Bus gerammt: Google-Auto verursacht ersten Crash

Missverständnis zwischen Mensch und Maschine: Ein selbstfahrendes Auto von Google ist im kalifornischen Mountain View mit einem Bus des öffentlichen Nahverkehrs zusammengestoßen. Es dürfte der erste Fall sein, in dem ein autonomes Fahrzeug des Internetkonzerns in ein anderes Verkehrsmittel hineinfährt.

Der selbstfahrende Lexus RX450h habe versucht, ein paar Sandsäcken auszuweichen. Das Fahrzeug und der Testfahrer seien davon ausgegangen, dass der Bus verlangsamen und ihnen die Weiterfahrt ermöglichen würde. Doch als das Google-Fahrzeug in seine Spur zurückkehrte, sei es mit dem Bus zusammengekracht. Es habe Blechschaden, aber keine Verletzten gegeben, hieß es.

Missverständnis zwischen Mensch und Maschine
Diese Art von Missverständnis geschehe zwischen menschlichen Fahrern jeden Tag, schrieb Google. "Das ist ein klassisches Beispiel für die Verhandlungen, die ein normaler Bestandteil des Fahrens sind - wir alle versuchen, die Bewegungen der anderen Verkehrsteilnehmer vorherzusagen. In diesem Fall tragen wir eindeutig eine gewisse Verantwortung, denn wenn sich unser Auto nicht bewegt hätte, wäre es nicht zu einer Kollision gekommen", zitiert "The Verge" eine Reaktion des Internetkonzerns.

"Busse weniger nachgiebig"
Google zufolge wurde die Software des Autos nach eingehender Prüfung des Vorfalls "verfeinert": "Von nun an werden unsere Autos verstehen, dass Busse (und andere große Fahrzeuge) uns gegenüber seltener nachgeben werden als andere Fahrzeuge, und wir hoffen, Situationen wie diese in Zukunft anmutiger bewältigen zu können", schreibt der Konzern zynisch.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Aktuelle Schlagzeilen

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.