Anders als bisherige Verfahren ist ihre Lösung vollständig in Windows eingebettet: Zu jeder MP3-Audiodatei wird durch digitale Analyse vollautomatisch ein blumenartiges Icon erzeugt, das den Klang des Stücks widerspiegelt. Diese Icons erscheinen in allen Dateifenstern.
Sag's durch die Blume
Statt mühsam in jedes Stück hineinzuhören, gewinnt der Benutzer auf einen Schlag den Überblick über Hunderte von Audiodateien. Tests belegen, dass Benutzer mit Hilfe der Icons zuverlässig auf Ähnlichkeit oder Verschiedenheit der jeweiligen Musik schließen können – obwohl die Ähnlichkeit von Bildern und die Ähnlichkeit von Klängen zunächst nicht allzu objektive Kriterien zu sein scheinen.
Lernfähiges System
Ein weiterer Vorteil: Der Nutzer kann das System selbst antrainieren. Dazu wählt er für eine Handvoll Stücke die Icons selbst aus. So können Symphonien zu Sonnenblumen werden und Techno-Stücke zu roten Rosen – oder was die digitale Botanik sonst noch hergibt.
Als weitere Ausbaustufe sollen auch Handys und PDAs mit in das System einbezogen werden. Ihre kleinen Bildschirme machen die kompakte Darstellung mit Icons besonders hilfreich.
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