Für Konzernumbau

Geldbeschaffung: Sony halbiert Anteil an Olympus

Elektronik
02.04.2015 09:32
Zur Finanzierung des Konzernumbaus halbiert Sony seinen Anteil am Kamera-Hersteller Olympus. Mit dem Verkauf eines Aktienpakets nahm der kriselnde Elektronikgigant umgerechnet rund 360 Millionen Euro ein. Sein Anteil an Olympus sinkt von zehn auf fünf Prozent.

Damit will Sony seine finanzielle Basis stärken und sich Mittel für Investitionen in zukunftsträchtige Geschäfte sichern. Der Preiskampf in der Branche brockte dem Walkman-Erfinder und einstigen Technologie-Vorreiter in den vergangenen Jahren immer wieder Verluste ein.

Sony saniert sich mit Schrumpfkur
Sanieren will sich Sony mit einer Schrumpfkur. Dazu verkleinerte das Unternehmen sein Geschäft mit Smartphones und TV-Geräten. Künftig setzt der Konzern verstärkt auf seine PlayStation-Spielesparte sowie Bildsensoren für Kameras, die in Handys und Autos eingebaut werden. An der Partnerschaft mit Olympus will das Management auch festhalten. Sony war vor drei Jahren bei dem Kamera-Produzenten eingestiegen, um ihm nach einem Bilanzskandal finanziell aus der Patsche zu helfen.

Auch andere japanische Technologiegrößen leiden unter dem harten Konkurrenzkampf vor allem mit günstigeren Rivalen aus Asien und versuchen mit einer Neuausrichtung die Wende. So konzentriert sich etwa Panasonic zunehmend auf das Geschäft als Autozulieferer.

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