Via Skype und Co.

Kindesmissbrauch zunehmend auf legalen Kanälen

Web
25.02.2015 09:28
Kriminelle verkaufen Livebilder von sexuellem Kindesmissbrauch zunehmend auf legalen Chat-Seiten und -Apps. Bezahlen ließen sie sich mit virtuellen Währungen wie Bitcoin, was ihre Verfolgung deutlich erschwere, erklärte die europäische Polizeibehörde Europol in einem am Dienstag vorgestellten Sonderbericht zur kommerziellen sexuellen Ausbeutung von Kindern im Internet.

Videoplattformen wie Skype oder virtuelle Währungen unterlägen praktisch keiner behördlichen Regulierung und würden deshalb umso lieber beispielsweise für die direkte Übertragung von Bildern genutzt, hieß es in dem Europol-Bericht weiter. Der Verkauf auf traditionellen Websites lasse sich dagegen viel besser verfolgen.

Die Cyberkriminellen bedienen sich dem Bericht zufolge obdachloser oder eigener Kinder, die live vor der Kamera sexuell missbraucht würden. 2014 kamen Ermittler demnach erstmals einer Internetseite auf die Spur, die Kinderpornografie ausschließlich gegen Bitcoins verkaufte. Durch die anonyme Zahlungsweise sind die Täter schwerer auszumachen als beispielsweise bei der Zahlung mittels Kreditkarte.

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