Nach dem Sanktionsvermerk einer niederländischen Behörde gegen den Mutterkonzern greift nun auch Österreich durch: Das Vermögen der Linzer European-Staal-Gesellschaften ist eingefroren. Mit weitreichenden Folgen für den Stahlhändler. Die „Krone“ kennt die Hintergründe.
Der angeblich neue Alleineigentümer war Belgier, der Firmenname neu, die Trennung vom bisherigen Eigentümer – einem sanktionierten russischen Oligarchen – vermeintlich vollzogen. Vor dem Landesgericht Linz versicherte der belgische Anwalt des Konzerns noch: „Die European Staal Group hat keinerlei Verbindungen nach Russland.“ Diese Beteuerung vor Gericht und gegenüber Geschäftspartnern sollte die dramatischen Auswirkungen der Sanktionen mildern, die den Linzer Stahlhändler über seinen russischen Eigentümer getroffen hatten.
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