„Perfekter Abschluss!“

Nordliga-Klub feiert Kantersieg zum Jahreskehraus

Sport
07.11.2026 17:01

Mit einem Kantersieg verabschiedete sich Wals-Grünau am Samstag in die Winterpause der Regionalliga Nord. Die Flachgauer fertigten Bad Leonfelden/Schenkenfelden mit 5:0 ab und bleiben damit das beste Salzburger Team der Regionalliga. Einen bitteren Nachmittag erlebte indes Schlusslicht FC Pinzgau. 

Nach dem 4:2-Heimsieg von Seekirchen am Freitag gegen Steyr standen am Samstag auch die übrigen Salzburger Regionalliga-Vertreter auf dem Platz. Wals-Grünau holte dabei einen klaren Sieg. Die Flachgauer gewannen ihr Heimspiel gegen Bad Leonfelden/Schenkenfelden mit 5:0. „Ein perfekter Abschluss eines nahezu perfekten Jahres“, schwärmte Cheftrainer Bernhard Huber-Rieder nach der Partie gegenüber der „Krone“. Nach Schlusspfiff versammelte sich die ganze Truppe in der Kabine, ließ das ganze Jahr Revue passieren. Vor rund einem Jahr wurde es nämlich offiziell, dass sich Huber-Rieder den Grünauern anschließen wird.

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Für die beiden freut es mich extrem. Wir haben ihnen das Vertrauen geschenkt und sie zahlen es uns einfach zurück.

Bernhard HUBER-RIEDER, Cheftrainer Wals-Grünau

Schon in der ersten Minute durften die Hausherren erstmals jubeln, als Christian Schnöll zum 1:0 vollstreckte. Ein Doppelpack von Petrit Nika (51., 59.) sorgte für die Vorentscheidung. Noch deutlicher machte es ein Treffer von Maximilian Pagitsch, der nach 64 Minuten auf 4:0 schraubte.

„Für die beiden freut es mich extrem. Wir haben ihnen das Vertrauen geschenkt und sie zahlen es uns einfach zurück“, so Huber-Rieder. Denn wie auch Nika schnürte Pagitsch wenig später einen Doppelpack. Der 19-jährige Mittelfeldspieler baute die komfortable Führung sogar noch auf 5:0 aus und stellte damit auch den Endstand her. „Wir haben das richtig gut gespielt“, strahlte Pagitsch im Anschluss.

Spätes Gegentor sorgt für lange Gesichter
Einen bitteren Nachmittag erlebte Schlusslicht FC Pinzgau. Die Saalfeldener unterlagen Kuchl mit 0:1 und mussten den Gegentreffer – erzielt durch Manuel Seidl – erst in der 85. Minute schlucken. „Unfassbar, dass wir das Unentschieden nicht gehalten haben. Wir sind einfach zu grün hinter den Ohren“, ärgerte sich Stürmer Joey Zottl. „Die Pause tut uns alles glaube ich jetzt richtig gut.“

Saalfelden (blau) geht als Schlusslicht in den Winter.
Saalfelden (blau) geht als Schlusslicht in den Winter.(Bild: SOCIAL FIT - Adin Husanovic)

Bei den Gäste aus dem Tennengau war die Freude und Erleichterung hingegen groß. „Für uns natürlich ein super Abschluss vor der Pause. Der Sieg war über das gesamte Spiel gesehen am Ende auch verdient“, meinte Kuchl-Coach Thomas Hofer, der für seinen Gegenüber Tom Eder aufbauende Worte parat hatte. „Natürlich stehen die da hinten drin und das merkt man auch. Dennoch muss man sagen, dass diese Mannschaft absolut intakt ist“, machte der 56-Jährige klar. 

St. Johann mit Derbyniederlage zum Jahreskehraus der Regionalliga
Wie auch Kuchl feierte Grödig einen Derbysieg in der Fremde. In St. Johann holten die Flachgauer einen 2:0-Erfolg. Ex-Profi Tim Paumgartner und Patrick Scheibenhofer schrieben für den Aufsteiger an. 

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