Stefan Lainer

„Ich bin doch noch für was zu gebrauchen“

Red Bull Salzburg
29.10.2026 21:00

Stefan Lainer hat nach zuletzt schwierigen Wochen mit seinem Treffer beim 3:2-Sieg des FC Red Bull Salzburg im Cup-Achtelfinale bei Schwarz-Weiß Bregenz für einen besonderen Moment gesorgt. Der Auftritt der Salzburger am Bodensee war insgesamt jedoch kein Ruhmesblatt

Der emotionale Höhepunkt aus Salzburger Sicht war schnell ausgemacht. Ausgerechnet Fanliebling Stefan Lainer erzielte beim mühevollen 3:2-Erfolg der Bullen im Cup-Achtelfinale bei Zweitligist SW Bregenz einen wichtigen Treffer. Die Mannschaft feierte den Routinier, der in den vergangenen Wochen bestenfalls eine Nebenrolle bei Salzburg einnahm.

Lainer: „Wichtig für den Kopf“
„Ich bin ja doch noch für irgendwas zu gebrauchen“, scherzte der 34-Jährige, der sich wie immer auf dem Platz aufopferte, im Interview mit der „Krone“. „Es ist schön, dass ich getroffen habe. Für mein Selbstvertrauen und den Kopf ist es extrem wichtig, ein Erfolgserlebnis zu haben. Ich habe im Spiel Vollgas gegeben und bin belohnt werden. Jetzt versuche ich draufzulegen und anzugasen.“

Lainer ist über seine Rolle alles andere als glücklich, lässt sich aber nicht hängen. Das lobte zuletzt auch Trainer Danny Röhl. Zu dessen Leistung in Bregenz meinte der Cheftrainer: „Es ist schön für Stevie, das hat er sich verdient. Er arbeitet hart und ist da, das ist gut.“

Bullen müssen zulegen
Sonderlob wollte der 37-Jährige keines verteilen. Das hatte aber weniger mit Lainer zu tun, sondern damit, dass die Leistung seiner Truppe insgesamt enttäuschend war. Die Bullen vergaben wieder einmal eine Vielzahl an Chancen und mussten, nachdem sie in der Defensive zweimal patzten, bis zuletzt sogar um den Einzug ins Cup-Viertelfinale zittern.

„Wir haben es uns viel zu schwer gemacht. Nach 30 Minuten muss es 3:0 oder 4:0 stehen“, war Röhl alles andere als zufrieden. Lainer stimmte seinem Trainer zu. „Wir haben gewusst, dass es ein harter Fight werden kann und sind selber schuld. Wir hätten gute Möglichkeiten gehabt, das Spiel in den ersten 20 Minuten klar zu machen.“

Am Ende zählt der Aufstieg, in der Liga braucht es am Sonntag gegen Lustenau aber eine Leistungssteigerung.

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