2027 geht Toni Faber als Wiener Dompfarrer in Pension. Wehmut? Davon ist bei ihm keine Spur! Der „Krone“ verrät er, wie er sein letztes Amtsjahr erlebt – und warum die Society auch künftig mit ihm rechnen darf.
Bei manchem Society-Termin gehört Toni Faber fast so selbstverständlich dazu wie das Blitzlichtgewitter. Doch nächstes Jahr beginnt für den Geistlichen ein neues Kapitel: Mit 31. August 2027 geht der Dompfarrer in Pension. Dann hat er satte drei Jahrzehnte in der Pfarre St. Stephan hinter sich.
Eine lange Zeit, in der Faber nicht nur das Leben rund um den „Steffl“ mitgeprägt hat. Auch zwischen Ballsaal, Ausstellungseröffnung und Charity-Veranstaltung wurde er zu einem der bekanntesten Gesichter der Kirche. In guter Begleitung ist er auch, denn an seiner Seite ist seit einiger Zeit immer häufiger Natalie Nemec zu sehen. Die gemeinsamen Auftritte sorgten für Gesprächsstoff, Faber selbst bezeichnet sie als „sehr gute Freundin“, verwendet aber ausdrücklich nicht den Begriff Lebensgefährtin.
Ob angesichts des bevorstehenden Abschieds vom Amt schon ein bisserl Wehmut mitschwingt? „Nein, im Gegenteil, ich genieße es noch viel mehr“, verrät der 64-Jährige im Gespräch mit der „Krone“.
Nach Abschiedsstimmung klingt das also keineswegs. Vielmehr hält es Faber offenbar lieber mit der Vorfreude auf das, was noch kommt. Immerhin bleibt er der Kirche als Priester und Seelsorger erhalten. Und auch die Society muss sich offenbar keine Sorgen machen, künftig auf seinen geistlichen Beistand beim Feiern verzichten zu müssen. Ob er Veranstaltungen wie dieser erhalten bleiben werde? „Wenn ich eingeladen bin, ganz sicher. Das ist die Würze des Alltags“, sagt er mit einem Lächeln.
Die Gastgeber wissen damit jedenfalls, was zu tun ist: Faber auch weiterhin auf die Gästeliste setzen. Denn Pension hin oder her – für einen geselligen Abend scheint in seinem Kalender auch künftig Platz zu sein.
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