Mit Video-Interviews

Ferlachs „Kids“ gaben im Europacup Visitenkarte ab

Handball
24.10.2026 22:51

Ferlachs Handballer schieden mit 18:32 im Rückspiel gegen Alkaloid Skopje aus dem Europacup aus. Viele Talente durften ran, das Durchschnittsalter lag teilweise bei 19,3 Jahren. Boss Walter Perkounig: „Sportlich ist das nicht das Richtige, aber. . .“

Eine Menge Erfahrungen, aber auch viel Lehrgeld! Beim Rückspiel in der 2. Runde des EHF-„European Cup“ schieden die Ferlacher Handballer gegen Alkaloid Skopje mit 18:32 aus. Das Positive: Nach der Pause betrug das Durchschnittsalter der Feldspieler gerade einmal 19,3 (!) Jahre:

  • Petar Stanic (16). Durfte am Flügel für den kranken Flo Ploner von Beginn an ran, machte den ersten Europacup-Treffer daheim. „Es war wunderschön. Ich werde fleißig weiterarbeiten, um irgendwann den Ploni rauszubeißen“, lacht Stanic.
Flügelspieler Petar Stanic durfte von Beginn ran.
Flügelspieler Petar Stanic durfte von Beginn ran.(Bild: Bernd Stefan)
  • Laurin Ebner (16). Kam in Minute 37 rein, wuselte um die Skopje-Deckung herum, scheute sich nicht vor Körperkontakt. Auf Anhieb gelangen ihm drei Assists. „Ich wollte unbedingt mein erstes Tor. Gegen diese Brocken war es brutal“, so der 70 kg schwere Jungspund.
  • Markus Kelih (18). Hat schon die meiste Erfahrung, dirigierte im Aufbau. „Ein geiles Gefühl. Wir spielen ja alle seit der Kindheit zusammen.“
Ferlachs Handballer schieden aus dem Europacup mit viel Jugend und erhobenen Hauptes aus.
Ferlachs Handballer schieden aus dem Europacup mit viel Jugend und erhobenen Hauptes aus.(Bild: Bernd Stefan)
  • Luca Ebner (20). Zeigte am Kreis eine solide Leistung, tat sich gegen die bullige Deckung schwer.
  • Michael Jesacher (17). Kam am Flügel für Wuzella, ist dort etatmäßig schon der zweite Mann.
  • Jakob Kelich (21). Durfte im Finish ins Tor, ließ sich in Minute 58 kräftig für eine Parade feiern.

„Wir haben ja extra für den Europacup genannt, um den Jungen diese Chance zu ermöglichen. Sportlich ist es vielleicht nicht das Richtige, aber ich kann sehr gut damit leben“, grinste Boss Walter Perkounig. Spielertrainer Patrik Leban: „Solche Spiele musst du erleben, um weiterzukommen. Sie müssen hart weiterarbeiten für ihre Chance.“

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