Viel Süßes, himmlischer Beistand und eine vorweihnachtliche Gemeinsamkeit: Bei der Segnung des „Staud’s“-Adventkalenders verrieten Michael Ludwig und Toni Faber, warum sie sich beim Türchenöffnen nicht verführen lassen.
Weihnachten lässt noch auf sich warten, am Dachboden des Wiener Stephansdoms wurde es aber am Donnerstagnachmittag schon festlich: Zum bereits dritten Mal wurde dort der Staud’s-Adventkalender gesegnet. Während Toni Faber die Segnung übernahm, schlüpfte Bürgermeister Michael Ludwig erneut in die Rolle des Taufpaten.
Naschen muss warten
Bei aller Vorfreue bleiben die beiden bei einer Frage streng: Ein Türchen vorzeitig aufzumachen kommt ihnen nicht in den Sinn. „Diese Überraschung sollte man sich nicht nehmen lassen. Auch, wenn das etwas leicht Kindisches hat. Im Herzen sind wir doch alle ein bisschen Kind geblieben“, meint Ludwig im Gespräch mit der „Krone“.
Faber gerät beim Öffnen sogar gelegentlich in den Rückstand: „Ich bin manchmal hinten dran“, gestand er. Dann werde aufgeholt – vorgegriffen aber keinesfalls. Der Neugierde könne er mittlerweile standhalten, seit er den Kinder- und jugendlichen Schuhen entwachsen sei.
Ein bisserl Süße muss sein
Dass der Advent im Oktober eingeläutet wird, findet Faber auch „natürlich relativ früh.“ Seine Begeisterung schmälert das allerdings nicht: „Ich liebe Adventkalender.“ Hinter jedem Türchen warte schließlich eine neue Überraschung.
Im Falle von „Stauds“ bedeute das für Ludwig „ganz wunderbare Geschmackserlebnisse“ und „viel Süße im Leben, die wir unbedingt brauchen.“ Vor allem auch in der aktuell innenpolitisch schwierigen Zeit: „Ja, solche Nachmittage tun gut, weil auch das Motto in diesem Jahr eine Weiterentwicklung des Miteinanders ist, nämlich füreinander da zu sein. Und das finde ich nicht nur in der Adventzeit, sondern generell im gesamten Jahr wichtig.“
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