Der Bezirksparteichef zeigt sich weiterhin hoch motiviert und will den Fokus auf die Zukunft statt auf alte Grabenkämpfe richten.
Die Spannung vor dem FPÖ-Parteitag steigt. Nicht nur wegen der offenbar geplanten Störaktionen linker Aktivisten, sondern auch wegen der dem, worum es an dem Tag vorrangig geht: Die Wahl des Landesparteiobmanns. Neben Amtsinhaber Alexander Petschnig stellt sich auch Herausforderer Mario Jaksch dem Votum der Delegierten. Der Bezirksparteiobmann zeigt sich weiter zuversichtlich, Chancen auf die Funktion der Parteispitze zu haben. Die Namen seiner Unterstützer will er noch nicht nennen. Es handle sich aber um „bekannte und neue Gesichter“. Sollte er zum Parteichef gewählt werden, werde er sein Team präsentieren, verspricht Jaksch.
„Positiver Hype“ für Partei
Bis jetzt habe er eigentlich nur positive Rückmeldungen zu seinem Antreten erhalten, erklärt der Landtagsmandatar. Er zeigt sich weiterhin hoch motiviert: „Mein 100-Tage-Plan steht – und er wird ab Tag eins konsequent umgesetzt. Wir haben keine Zeit zu verlieren“, betont er. Er wolle wieder eine Aufbruchstimmung und einen „positiven Hype“ in die Partei bringen. Die FPÖ habe im Burgenland viel Potenzial, auch bei jungen Wählern.
Team, das nach vorn blickt
Was im Fall der Bestellung zum neuen Obmann hingegen nicht infrage kommt, sei ein Rückfall in vergangene Debatten: Statt veraltete Streitigkeiten aufzuwärmen, werde er auf ein geeintes, schlagkräftiges Team setzen, das geschlossen nach vorn blicke, erklärt der Freiheitliche.
Zur SPÖ will er einen pragmatischen Zugang pflegen. Auch wenn man politisch unterschiedliche Positionen habe, müsse ein respektvoller Umgang gewährleistet sein, so Jaksch.
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