Der Angriff auf die Kühlsysteme Hunderter französischer Supermärkte zeigt, wie verwundbar vernetzte Steuerungssysteme sind. Wäre ein ähnlicher Vorfall auch in Österreich möglich? Eine der „Krone“ vorliegende Risikoanalyse des heimischen Handels liefert besorgniserregende Zahlen und verrät, wo – teils seit Jahren bekannte - Schwachstellen lauern.
In der Nacht auf vergangenen Montag manipulierten bislang unbekannte Angreifer aus der Ferne die Kühlsysteme Hunderter französischer Supermärkte. Über vernetzte Kühlsteuerungen mit veralteter Software sowie kompromittierte Dienstleister gelang es ihnen, die automatische Abtauung zu aktivieren. Die Temperaturen in Kühl- und Tiefkühlgeräten stiegen daraufhin, tonnenweise Lebensmittel verdarben oder mussten vorsorglich entsorgt werden. Der Schaden geht in die Millionen.
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