Ex-Herzogin Sarah Ferguson feierte am Donnerstag ihren 67. Geburtstag. Wo, ist nicht ganz klar. Im Haus ihres Ex-Mannes Andrew Mountbatten-Windsor jedenfalls soll sie „unerwünscht“ sein. Der habe sich neuesten Berichten zufolge richtig gut in der Marsh Farm eingelebt, gehe auf die Jagd und treffe Freunde.
„Der ,rote Setter‘, wie Sarah Ferguson hinter vorgehaltener Hand genannt werden soll, ist auf der Marsh Farm nicht willkommen. Für Andrew ist sie eine Persona non grata“, zitiert die „Times“ einen Insider.
Jagen, Freunde, Landleben: „Armer Andy“ lässt es sich gut gehen!
Während Ferguson vor den Trümmern ihres alten Lebens steht, soll Andrew seine neue Realität erstaunlich gut angenommen zu haben, heißt es. Der einstige Prinz hat sich demnach hervorragend in der Marsh Farm auf dem Sandringham-Anwesen von König Charles III. eingelebt. Keine Spur von Rückzug oder Selbstmitleid.
Man solle sich nicht vom Bild des „armen Andy“ nicht täuschen lassen. Andrew gehe aus, unternehme Jagdausflüge mit Freunden und treffe regelmäßig alte Weggefährten, die ihm nach wie vor die Treue halten. Kurz gesagt: Statt Trübsal zu blasen, genieße der gefallene Royal sein neues Leben auf dem Land offenbar in vollen Zügen. Für Sarah Ferguson scheint da kein Platz mehr zu sein.
Jahrzehntelang unzertrennliche Ex-Eheleute
Dabei galten die beiden trotz Scheidung jahrzehntelang als unzertrennlich und teilten sich die Royal Lodge. Doch ihre Verbindungen zu Jeffrey Epstein wurden für beide zum Verhängnis – wenn auch auf unterschiedliche Weise. Während Andrew wegen seiner Kontakte zu dem verurteilten Sexualstraftäter und der Vorwürfe im Zusammenhang mit minderjährigen Mädchen in Ungnade fiel, geriet Sarah wegen ihrer eigenen Nähe zu Epstein unter Druck. Sie hatte wiederholt finanzielle Unterstützung von ihm angenommen und ihm in E-Mails überschwänglich gedankt.
Der Preis für beide war hoch: Andrew verlor seine königlichen Titel, Sarah ihren Herzoginnentitel. Gemeinsam mussten sie die Royal Lodge aufgeben. Für Sarah gab es kein Ausweichquartier in Großbritannien. Sie ging auf Tauchstation und wurde an mehreren Orten in Europa vermutet. Auch in Österreich soll sie sich zeitweise aufgehalten haben.
Besuch von Töchtern in gemietetem Haus
Inzwischen soll Sarah in einem gemieteten Haus in den Home Counties außerhalb Londons leben und Besuch von ihren Töchtern und Enkeln bekommen. Prinzessin Beatrice und Prinzessin Eugenie haben ihre Mutter in den vergangenen Wochen in ihrem neuen Zuhause besucht, sagte der laut Royal-Experte Phil Dampier dem „Hello“-Magazin.
„Freunde erzählen mir, dass sie beide sie in den letzten Wochen in ihrem neuen Haus besucht haben. Ich glaube nicht, dass sie sich im Moment in der Öffentlichkeit mit ihr zeigen wollen, und ihr ist wahrscheinlich auch klar, dass das keine gute Idee ist, aber hinter den Kulissen tauschen sie sich aus und versuchen, einander beizustehen.
Ganz unbelastet sei das Verhältnis allerdings nicht mehr. „Es ist ihnen sehr peinlich, und sie überdenken offensichtlich gerade ihr eigenes Leben, ihre Kontakte und die Dinge, in die sie sich einlassen, weil sie nicht in einen Skandal verwickelt werden wollen. Aber ich glaube nicht, dass die Beziehung noch ganz so eng ist wie früher, ganz sicher“, erklärte Dampier.
Sarah Ferguson hat in der Vergangenheit mehrfach bewiesen, dass sie sich von Rückschlägen nicht unterkriegen lässt. Ob ihr das auch diesmal gelingt, bleibt allerdings abzuwarten. Seit Monaten kursieren Spekulationen über einen großen TV-Auftritt, ein neues Geschäftsprojekt oder sogar ein Enthüllungsbuch über ihre Zeit im Umfeld der Royals. Letzteres hat die Ex-Herzogin inzwischen zwar dementiert.
Royal-Experten halten die Spekulationen jedoch weiterhin für plausibel. Sollte Ferguson eines Tages doch zur Feder greifen, dürfte es dabei weniger um interne Palastintrigen als um ihre eigenen Erfahrungen im Epstein-Skandal gehen. Kaum jemand aus dem engeren Umfeld von Andrew kennt die Vorgänge rund um dessen Kontakt zu Jeffrey Epstein so gut wie sie. Stoff für ein aufsehenerregendes Buch wäre also durchaus vorhanden.
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