Halloween sorgt bei den Kindern jedes Jahr für Begeisterung. Mittlerweile ist das Gruselfest aber auch ein wichtiger Umsatzbringer für heimische Unternehmen, besonders für die regionale Wirtschaft.
Wenn am 31. Oktober Kinder mit schauriger Verkleidung vor der Haustür stehen, heißt es wieder „Süßes oder Saures“. Im regionalen Handel klingen dabei die Kassen. Laut Erhebung der KMU Forschung Austria werden im Burgenland Gesamtausgaben von rund vier Millionen Euro für Halloween getätigt. „Unsere Geschäfte bieten alles, was es für eine schaurig-schöne Nacht braucht – Süßes und Saures genauso wie furchterregende Kostüme“, freut sich Vize-Spartenobmann Manfred Moyses.
Süßigkeiten stehen bei 86 Prozent der Käufer auf der Einkaufsliste. Für gruselige Dekorationsartikel interessieren sich 61 Prozent, für Zierkürbisse zum Basteln 54 Prozent. Kostüme planen 44 Prozent ein, Schminke, Schmuck und Accessoires 29 Prozent. Halloween schafft auf diese Weise Kaufimpulse in unterschiedlichen Handelsbranchen. Die wichtigste Anlaufstelle bleiben die Geschäfte vor Ort: 93 Prozent der Käufer wollen ihre Halloween-Artikel im stationären Handel besorgen.
Halloween verlängert die Ausflugssaison
Hochbetrieb herrscht rund um das Gruselfest auch im Familypark St. Margarethen Hier erfolgt der Start des Spektakels bereits an diesem Wochenende mit einem Warm-Up. Danach folgt vom 23. Oktober bis 1. November die „Fiesta de los Muertos“. Für die Besucher steht ein abwechslungsreiches Angebot bereit: Mehr als 700 Gäste finden im eigens errichteten Zirkuszelt Platz. Haunted Houses, Parade und Open-Air-Shows ergänzen das Programm, während der gesamte Park zur Halloween-Kulisse wird.
Mit rund 90.000 Halloween-Gästen wird heuer gerechnet. Durch diese starken Besuchstage kann die Saison verlängert werden. Zugleich ist es ein längst ein bedeutender Wirtschaftsfaktor: Im Vorjahr wurden allein während der Halloween-Saison rund 4,2 Millionen Euro netto erwirtschaftet, heißt es vonseiten des Familyparks.
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