Nordkorea hat nach eigenen Angaben zwei strategische Marschflugkörper getestet. Wie die staatliche Nachrichtenagentur KCNA am Donnerstag berichtete, wurden die beiden Marschflugkörper am Mittwoch von U-Booten aus ins Ostmeer abgefeuert, das auch als Japanisches Meer bekannt ist.
Der Test habe keine „nachteiligen Auswirkungen auf die Sicherheit der Nachbarländer“ gehabt. Es sei es darum gegangen, die Einsatzbereitschaft von „Unterwasser-Kampfsystemen zu überprüfen“ und Marineeinheiten zu trainieren, schrieb KCNA. Die Tests hätten die „hohe Zuverlässigkeit, Vertrauenswürdigkeit und Leistungsfähigkeit der Kriegsabschreckungsmittel“ Nordkoreas unter Beweis gestellt.
Spannungen mit Südkorea
Der Waffentest erfolgte vor dem Hintergrund neuer Spannungen mit Südkorea. Bei einer Explosion im Grenzgebiet waren kürzlich drei südkoreanische Soldaten verletzt worden. Südkorea geht davon aus, dass nordkoreanische Landminen dafür verantwortlich waren, und wirft dem Norden einen Bruch des Waffenstillstands vor. Nordkorea weist die Anschuldigungen zurück. Südkorea und Nordkorea befinden sich offiziell im Kriegszustand, da der Koreakrieg 1953 nur mit einem Waffenstillstand und nicht mit einem offiziellen Friedensvertrag endete.
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