Die Vielfalt der Region spiegelt sich im Weinglas wider: Kraftvoll und tiefgründig, zugleich von großer Eleganz, stilvoller Finesse und präziser Balance – so lässt sich die facettenreiche Spitze der burgenländischen Weinkultur in aller Kürze in Worte fassen.
Dieses Resümee, das ein renommierter Sommelier bei den Blindverkostungen im Vorfeld des großen Finales der Rot-Goldenen Traube gezogen hat, beschreibt vortrefflich das breite Spektrum des pannonisch-vinophilen Genusses. Die abwechslungsreiche Vielfalt der Winzerheimat Neusiedlersee, des Blaufränkischlandes und der außergewöhnlichen Anbaugebiete rund um Eisenberg ist enorm. Dennoch, der Druck auf die internationale Weinbranche wächst, die Absatzmärkte sind härter umkämpft als früher.
„Wein ist mehr als ein alkoholisches Getränk“
Das ist die Antwort der Rot-Goldenen Traube auf die Herausforderungen der Gegenwart. An diesem lebensbejahenden Grundprinzip ist im Burgenland nicht zu rütteln. „Wein ist ein kulturelles Erbe Europas und Ausdruck einer jahrhundertealten Tradition“, wird in Erinnerung gerufen. Den globalen Absatzeinbußen bei Zweigelt & Co. hielt die Rot-Goldene Traube 2026 eine neue Disziplin entgegen: Mit „Rotwein gereift, Jahrgang 2020 oder älter“ waren erstmals insgesamt zehn Kategorien zu prämieren.
„Die Rot-Goldene Traube ist der erfolgreichste Event dieser Art in Österreich. Diese großartige Chance nutzen wir zum Wohle unserer Weinwirtschaft, die weltweit vor allem bei roten Sorten Hürden zu meistern hat. Zumindest ist in unseren Breiten die Stimmung gut“, freut sich Wein-Burgenland-Obmann Herbert Oschep.
Die Top 10 jeder Kategorie finden sich im nachfolgenden Überblick, die Sieger sind dabei jeweils fettgedruckt.
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Das Burgenland feiert seine Winzer – und das mit Recht. Die Rot-Goldene Traube hat sich zum vinophilen Highlight in Österreich entwickelt. Mehr als 800 eingereichte Weine zeigen eindrucksvoll, wie lebendig die heimische Winzerszene ist. Großer Dank gilt den burgenländischen Winzern für ihre herausragende Arbeit.
Ohne die „Krone“ als Partner auf Augenhöhe wäre niemals dieser unfassbare Erfolg zu schaffen. Doch es braucht auch Weitsicht: Danke an Hans Peter Doskozil, der als einziger Landeshauptmann in Österreich direkt für die Weinwirtschaft zuständig ist. Das zahlt sich aus. Die Prämierung in der Csello Mühle war ein starkes Lebenszeichen einer ganzen Region.
Von klassischem Weißwein über tiefgründige Rote bis zu edelsüßen Prädikaten ist das Niveau international absolut konkurrenzfähig. Dieser Weinpreis ist ein echter Turbo für den Genuss und somit für unser stolzes Heimatland. Ich freue mich schon sehr auf 2027!
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