Der Unfall sorgte über die Grenzen Österreichs hinaus für Aufregung. Im vergangenen Mai stieß ein Kleinflugzeug über Piesendorf (Salzburger Pinzgau) mit einer Paragleiterin zusammen. Die Polizei erstattete daraufhin Anzeige gegen den Piloten wegen fahrlässiger Körperverletzung. Das Verfahren endete nun aber.
Die 44-jährige Gleitschirmpilotin aus Oberösterreich blieb bei dem Unfall wie durch ein Wunder bis auf ein paar blaue Flecken unverletzt. Sie war damals mit ihrem Gleitschirm auf der Schmittenhöhe in Zell am See gestartet. Die Staatsanwaltschaft Salzburg leitete aufgrund der Anzeige ein Verfahren ein.
Das Flugunfallgutachten kam aber zum Schluss, dass die Sicht des Piloten stark eingeschränkt gewesen sei. Als er die Paragleiterin erkennen konnte, habe er keine Ausweichmöglichkeit mehr gehabt. Die Staatsanwaltschaft Salzburg stellte das Verfahren deshalb jetzt ein, wie ein Sprecher gegenüber der „Krone“ bestätigt.
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