Er soll zu der Hackergruppe namens "Lizard Squad" gehören, die bereits unmittelbar nach der Attacke angegeben hatte, dass sie für die Störung verantwortlich sei. "Der Angriff wurde hauptsächlich von drei Leuten gemacht", sagte der Hacker in dem Interview.
"Ich muss zugeben, dass es für uns eine Art Spiel ist", fügte er hinzu. Die Konzerne sollten genug finanzielle Mittel besitzen, um die Sicherheit ihrer Netzwerke zu gewährleisten. Laut einem Bericht der Zeitung "Helsingin Sanomat" ermittelt die finnische Polizei gegen den etwa 17-Jährigen. Und auch die US-Bundespolizei FBI hat sich eingeschaltet.
Inzwischen haben Microsoft und Sony die Online-Netzwerke für ihre Spielkonsolen Xbox und PlayStation nach mehrtägigen Problemen wieder zum Laufen gebracht. Sony hatte am Samstag erstmals eingeräumt, dass der Konzern Ziel einer Attacke geworden sei, bei der seine Server mit einer künstlich erzeugten Datenflut überschwemmt wurden. Die Netzwerke waren zu Weihnachten tagelang ausgefallen.
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