Drama in Pennsylvania

Neun Tote: Schütze verschanzte sich nach Blutbad

Ausland
10.10.2026 18:06
Porträt von krone.at
Von krone.at

Ein Schusswaffen-Angriff in einem Wohnhaus im US-Bundesstaat Pennsylvania hat mindestens neun Menschen das Leben gekostet. Unter den Opfern sind zwei Kinder. Der mutmaßliche Täter starb ebenfalls - nach einer dramatischen Konfrontation mit der Polizei. Was sich in dem Haus abgespielt hat, ist bislang nicht vollständig geklärt.

Gegen 17 Uhr Ortszeit am Freitag, dem 9. Oktober, rückten Einsatzkräfte nach mehreren Notrufen zu einem Wohnhaus in Erie aus. In der Nähe einer Kreuzung fanden die Ermittler mehrere Tote. Zwei Frauen wurden Berichten zufolge außerhalb des Hauses entdeckt, weitere Opfer im Inneren des Gebäudes.

Spezialeinheiten rückten an
Wie die US-Zeitschrift „People“ unter Berufung auf Angaben der Polizei berichtete, soll der Verdächtige zunächst die beiden Frauen angegriffen haben. Anschließend sei er in das Haus eingedrungen und habe auf mehrere Menschen geschossen. Danach verbarrikadierte er sich demnach im Gebäude. Spezialeinheiten der Polizei rückten an, es kam zu einer Konfrontation.

„Die Umstände sind zutiefst verstörend“
Polizeichef Rick Lorah bestätigte bei einer Pressekonferenz am Freitag, dass der mutmaßliche Schütze an einer selbst zugefügten Schussverletzung gestorben sei. Ein Motiv für die Tat steht bislang nicht fest. Auch die Identitäten der Opfer wurden zunächst nicht öffentlich bekannt gegeben.

„Die Umstände, mit denen wir uns derzeit befassen, sind zutiefst verstörend“, sagte Lorah. Er bezeichnete den Einsatz als eine der schwierigsten und herzzerreißendsten Szenen, mit denen die Polizei konfrontiert gewesen sei. Der Verlust so vieler Menschenleben sei verheerend.

Keine weitere Gefahr für die Bevölkerung
Die Behörden gaben Entwarnung für die Bevölkerung. Nach dem derzeitigen Informationsstand bestehe keine weitere Gefahr, erklärte der Polizeichef. Die Ermittler arbeiteten daran, den genauen Ablauf der Ereignisse zu rekonstruieren. Es werde einige Zeit dauern, bis sich das Geschehen vollständig aufklären lasse.

Auch die Stadtverwaltung von Erie äußerte sich bestürzt. Man verstehe, dass die Nachricht bei den Bewohnern Schock und Trauer auslöse. Die Situation sei unter Kontrolle, der Schütze sei tot und es bestehe keine anhaltende Gefahr für die Öffentlichkeit.

Wenn Sie oder eine Ihnen nahestehende Person sich in einer psychischen Ausnahmesituation befinden oder von Suizidgedanken betroffen sind, wenden Sie sich bitte an die Telefonseelsorge unter der Telefonnummer 142. Weitere Krisentelefone und Notrufnummern finden Sie HIER.
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