Der Nobelpreis für Medizin geht an Karl Deisseroth aus den USA sowie an die deutschen Forscher Peter Hegemann und Georg Nagel „für ihre Entdeckungen zu lichtgesteuerten Ionenkanälen und zur Optogenetik“. Die Auszeichnung ist mit zwölf Mio. Schwedischen Kronen dotiert. Die erste Vergabe der Preise jährt sich heuer zum 125. Mal.
Im Vorjahr war der Medizin-Nobelpreis an Mary E. Brunkow und Fred Ramsdell aus den USA sowie Shimon Sakaguchi aus Japan gegangen – Forschende auf dem Gebiet der Immuntoleranz. Sie haben laut Nobelkomitee gezeigt, „wie das Immunsystem in der Balance gehalten wird“.
Die Bekanntgabe im Bereich Medizin leitete die Nobelpreis-Woche ein: Am Dienstag werden die Preisträger für Physik und am Mittwoch jene für Chemie mitgeteilt, Literatur folgt am Donnerstag, der Friedens-Nobelpreis am Freitag und am kommenden Montag sind die Wirtschaftswissenschaften dran. Die Auszeichnungen werden dann traditionell am 10. Dezember, dem Todestag des Stifters Alfred Nobel, verliehen.
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