Sie taucht wie das Amen im Gebet regelmäßig auf: Die Diskussion um den Sonntag als Einkaufstag. Neu eröffnet hat sie kürzlich Österreichs Handelsobmann Rainer Trefelik – er kann sich eine Öffnung der Geschäfte an bis zu zehn Sonntagen pro Jahr vorstellen. Was halten Oberösterreichs Branchenvertreter von dem Vorstoß?
„Wir fordern keine Öffnung mit Mitarbeiterbeteiligung“, sagt Martin Sonntag, Handelsobmann in OÖ. Er hat stattdessen einen anderen Vorschlag: „Das Öffnungszeitengesetz soll für Verkaufsstellen ohne Mitarbeiter nicht mehr gelten.“ In anderen Worten: Sogenannte Hybridshops – dort kann man mit Bankomatkarte eintreten und selbstständig, ohne Personal, einkaufen – sollen auch am Sonntag öffnen dürfen. Das soll allerdings nur für kleinere Supermärkte gelten, schränkt Sonntag ein.
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