Wegducken geht nicht

Auch Asyl und Angst sind Probleme des Landes

Salzburg Newsletter
30.09.2026 10:30

Verkehr, Teuerung, hohe Wohnpreise, die Festspiele, Finanznot, Gesundheit und Pflege, Sicherheit und Migration – die „Krone“ hat sich nach dem Rücktritt von Landesrat und Landeshauptfrau-Stellvertreter Stefan Schnöll analytisch angeschaut, wo es in Salzburg hakt. Wer die Augen davor verschließt, verkennt die Lage...

Ein Land, das unter der geopolitischen Lage ächzt. Kriege dort, Krisen hier, Zölle da! Die Inflation und die Teuerung fressen den Österreichern das Geld weg. Die Menschen werden älter, die Pflege kommt nicht nach; das Gesundheitssystem ist ineffizient und immer mehr Menschen fühlen sich nicht ausreichend versorgt. Das Geld ist knapp, das Land braucht aber Investitionen. Salzburg ist mittlerweile eines der teuersten Pflaster in ganz Österreich. Und dann wäre da noch der Verkehr: Stau in der Stadt Salzburg, zu wenig Öffis, wenig Anbindung der Landgemeinden an die Ballungszentren – ja, Salzburg hat viele Probleme, die die Menschen im Land spüren. 

Nicht alles davon ist im Chiemseehof hausgemacht. Nicht alles kann von der Salzburger Landesregierung unter der Herrschaft von Karoline Edtstadler gelöst werden. Aber manches. Und die „Krone“ hat sich all diese Themen genau angeschaut und den Menschen einen Überblick verschafft. Faktenbasiert. Nüchtern. Unaufgeregt. Sich davor wegzuducken oder alles schönzureden, funktioniert nicht.

Ein Thema fehlt allerdings in der „Krone“-Analyse noch: Das Thema Sicherheit und Migration. Wenn das Gefühl in Österreich vorherrscht, dass die Menschen Bahnhöfe nachts nicht mehr aufsuchen kann. Wenn die Bürger Ängste haben, es drohe wieder ein Flüchtlingsstrom wie 2015. Wenn parallel dazu das bedrückende Gefühl herrscht, dass weder die Bundesregierung noch die EU etwas dagegen unternehmen, dann ist auch das ein Problem. 

Und diese Herausforderung – als eine von vielen – hat sich die „Krone“ auch genau angeschaut. Die Antwort, warum Karoline Edtstadler für die Landtagswahl 2028 somit auch auf den österreichischen Innenminister und den EU-Kommissar (beide übrigens ÖVP) angewiesen ist, lesen Sie in der heutigen Ausgabe der Salzburg „Krone“ und auf krone.at/salzburg. Übrigens: Erneut faktenbasiert. Nüchtern. Unaufgeregt. 

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