Knapp 30 Kilometer Wasser trennen Afrika vom Jemen – und entscheiden über den Welthandel. Mit der Besetzung der Meerenge Bab al-Mandab bringt die Houthi-Miliz das südliche Nadelöhr zum Suezkanal unter ihre Kontrolle. Das historische „Tor der Tränen“ wird erneut zum brandgefährlichen Pulverfass.
An der schmalsten Stelle misst die Meeresstraße von Bab al-Mandab knapp 30 Kilometer. Auf der einen Seite liegt Afrika, auf der anderen die Küste des Jemen. Es ist ein unscheinbarer Streifen Wasser, den Seefahrer seit Jahrhunderten das „Tor der Tränen“ nennen – einst wegen seiner tückischen Felsen, heute wegen der großen Weltpolitik. In den vergangenen Tagen hat sich dieses Nadelöhr in ein gefährliches Pulverfass verwandelt.
Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
Hinweis in eigener Sache: Das krone.at-Forum präsentiert sich ab sofort in neuem Design! Wir freuen uns über konstruktives Feedback. Damit die Diskussionen in den Kommentarbereichen beim jeweiligen Thema bleiben, können Sie uns Rückmeldungen hier hinterlassen.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.