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Houthi-Miliz

Ein Nadelöhr am Roten Meer erschüttert die Welt

Außenpolitik
11.09.2026 16:23

Knapp 30 Kilometer Wasser trennen Afrika vom Jemen – und entscheiden über den Welthandel. Mit der Besetzung der Meerenge Bab al-Mandab bringt die Houthi-Miliz das südliche Nadelöhr zum Suezkanal unter ihre Kontrolle. Das historische „Tor der Tränen“ wird erneut zum brandgefährlichen Pulverfass.

An der schmalsten Stelle misst die Meeresstraße von Bab al-Mandab knapp 30 Kilometer. Auf der einen Seite liegt Afrika, auf der anderen die Küste des Jemen. Es ist ein unscheinbarer Streifen Wasser, den Seefahrer seit Jahrhunderten das „Tor der Tränen“ nennen – einst wegen seiner tückischen Felsen, heute wegen der großen Weltpolitik. In den vergangenen Tagen hat sich dieses Nadelöhr in ein gefährliches Pulverfass verwandelt.

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