Das technische Know-how in Kärnten soll für neue Herausforderungen eingesetzt werden. Dabei arbeitet man eng mit Slowenien zusammen. Auch ein Hackerwettbewerb ist angesetzt.
Wie die Ukraine eindrucksvoll im russischen Angriffskrieg beweist, sind klassische militärische Maximen in Zeiten von KI und Drohnen überholt. Technologien, bei denen sich Kärnten nicht verstecken muss.
So bietet es sich an, mit dem südlichen Nachbarn Slowenien auch in diesem Bereich stärker zusammenzuarbeiten. „Kärnten und Slowenien verfügen über starke Unternehmen, Forschungskompetenz und technologisches Know-how“, betont Jürgen Mandl, der auch dem „Defence Innovation Hub Austria“ (DIHA) vorsteht.
Experten tauschten sich aus
Bei einer gemeinsamen Veranstaltung im Klagenfurter Makerspace tauschten sich 70 Experten aus dem Bereich dazu aus, wie Innovationen schneller genutzt werden können. „Die sicherheitspolitischen Herausforderungen Europas verlangen heute nicht nur mehr Resilienz, sondern vor allem mehr Geschwindigkeit bei der Umsetzung von Innovation“, erklärt Oberst René Cerne, militärischer Berater des DIHA.
Auch Cyber Security steht natürlich im Fokus – von 15. bis 17. Oktober findet daher in Klagenfurt der „EUDIS Defence Hackathon“ statt (Anmeldung bis 12.10). Dabei stehen Szenarien im Fokus, die in modernen kriegerischen Auseinandersetzungen zu Alltag gehören: Störung von Navigationssystemen, Koordination von Drohnen-Schwärmen, Erkundung und Hindernisvermeidung durch Drohnen oder unterstützende System für Soldaten.
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