Im Rahmen der Untersuchung verglich die Zeitung, wie schnell die beiden Entwickler, sowohl Microsoft als auch die Mozilla Foundation, auf bekannt gewordene Sicherheitslücken reagierten. Das Ergebnis: Die Firefox-Programmierer brauchten nur 21 Tage, um die Probleme zu beseitigen. Microsoft hingegen 135 Tage.
Auch wenn es danach geht, welcher Browser vorhandene Sicherheitslücken schneller erkennt und wieder schließt, liegt der Firefox klar vorne: Nur 17 Tage lang war der Mozilla-Browser ungeschützt, bei Microsoft dauerte es ganze 256 Tage, bis bekannte Lücken wieder geschlossen wurden.
In punkto Sicherheitsupdates lässt man sich beim Internet Explorer auch gerne ein wenig länger Zeit: Obwohl bereits ein Virus für eine bestimmte Sicherheitslücke existierte, blieb der Internet Explorer an 38 Tagen ohne Update. Firefox hingegen kennt solche Probleme laut Untersuchung gar nicht: Zu keinem Zeitpunkt gab es hier einen Virus für eine noch nicht behobene Lücke.
Die großen Unterschiede zwischen den Browsern dürften unter anderem darauf zurückzuführen sein, dass der Internet Explorer mit einem Marktanteil von insgesamt 80 Prozent für Viren-Programmierer nach wie vor attraktiver ist als der Konkurrent Firefox. Dan Veditz, Sicherheitsexperte von Mozilla, sagt zudem, dass viele Firefox-Lücken von den Entwicklern meist selbst entdeckt würden und noch vor Veröffentlichung bereits behoben seien.
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