Keine Kirche ohne Turm, glaubt man. In Obertilliach (Osttirol) musste der Turm jedoch einst abgetragen werden. Beim Neubau hinterließ der Südtiroler Baumeister Spuren. Von der Hand des Baumeisters, der Zehe des Arbeiters und dem täglichen Stein der Schulkinder.
Wie moderne Bürogebäude die Skyline großer Städte ausmachen, prägen Kirchtürme unsere Landschaft. Sie sind unterschiedlich hoch, haben verschiedene Dächer – je nach der Mode der Entstehungszeit und dem vorhandenen Geld. „Das menschliche Bestreben, hohe Gebäude oder Gebäudeteile zu errichten, ist seit Menschengedenken vorhanden, sei es aus rein praktischen Gründen, um Überblick, Fern- und Weitsicht zu erlangen, aus symbolischer Motivation heraus, um Macht und Finanzkraft zu demonstrieren, oder aus spirituell-glaubensbezogenen Beweggründen, um dem Himmel und somit Gott näher zu sein“, so die Kärntner Diözesankonservatorin Rosmarie Schiestl in der Broschüre „Markante Kirchtürme“ der Reihe zum Christentum im Alpen-Adria-Raum.
Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.