Er ist Kult-Wirt und TV-Star, nach dem Aus des Minoritenstüberls kocht Andi Wojta ein Jahr in Schönbrunn. Die „Krone“ besucht ihn.
Dieser Mann ist ein echter Wirbelwind, alles was er anpackt, muss perfekt sein. Das ist sein Credo und zwar nicht erst, seit Andi Wojta im Restaurant Joseph II. in Schönbrunn aufkocht. Er tut’s seit genau einem Jahr, Grund genug für uns, ihm einen Besuch abzustatten.
„Ich habe es keinen Tag bereut. Aber natürlich war das Ende im Minoritenstüberl traurig, weil es nicht nur ein Betrieb war“, spricht er die 49 Jahre in dem Lokal an, das er bereits mit seiner Mutter führte und das zuletzt schließen musste, „Natürlich hängt da das Herz daran, so ehrlich muss ich sein. Dazu stehe ich.“
In seiner neuen Wirkungsstätte ist er längst angekommen. „Ich fühle mich hier unendlich wohl“, so der 54-jährige Wiener, „Und es gibt auch viele Autogramm- und Fotowünsche – wir haben sogar einen eigenen Fotopunkt, weil wenn ich alle Tische besuchen würde, käme ich nicht zum kochen.“
Letzteres würde er, von uns danach gefragt, auch wieder für den ORF machen. „Aber nur unter einer Bedingung – nur wenn der Alex (Anm.: Wojta meint seinen genialen Koch-Show-Partner Alexander Fankhauser) auch mit dabei ist . . .“
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